Mit dem Urteil vom 12. Mai 1998 unter dem Aktenzeichen 312 O 85 / 98 ("Haftung für Links") hat das Landgericht (LG) Hamburg entschieden, daß man durch die Anbringung eines Links die Inhalte der jeweils ver- und gelinkten Seite in vollem Umfange mit zu verantworten hat, da ein Link auf eine fremde Seite nicht zufällig sondern bewußt erfolge und insofern von einer inhaltlichen Billigung oder sogar Befürwortung der Inhalte der Sekundärseite seitens des Betreibers der Home Page ausgegangen werden muß. Die Verantwortlichkeit für die Inhalte dieser verlinkten Home Pages kann - so das LG in seiner Urteilsbegründung - nur wirksam dadurch verhindert werden, daß man sich ausdrücklich von diesen Inhalten im Vorwege und auf seiner Home Page - sinnvollerweise in der Nähe der Linkliste - klar erkennbar distanziere. Da ich mich nicht in der Lage sehen, die Inhalte aller verlinkten Home Pages vollständig auf ggf. rechtlich bedenkliche Passagen zu prüfen und dies auch nicht will, distanziere ich mich hiermit vorsorglich im Sinne des genannten Urteils des LG Hamburg von den Inhalten aller Home Pages, die über einen hier gesetzten Hyper-Link zu erreichen sind.

"Der Nationalsozialismus mit seinem nationalen Pathos und seiner Überheblichkeit hat den Deutschen sämtliche nationalen Gefühle gründlich abgewöhnt. »Ich bin stolz, ein Deutscher zu sein« - an Aufklebern dieser Art kann man heute Rechtsradikale erkennen..." aus: 100 deutsche Jahre - historische Sendereihe des SWR
     
   

"Es wäre daher schade, wenn man das Wort "Mythos" - wie es heute üblich ist - nur im Sinne von Vernebelung oder ideologischem Schein benutzen bzw. die eigenen Mythen lediglich den Nazis oder Neo-Nazis überlassen würde."

aus: "Mythenmissbrauch"

"Brauner Sand im Forschrittsgetriebe"
nano-Special zum Beitrag vom 29. September 2000

     
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Wollen wir das Flaggenhissen den anderen überlassen

 

meine am 3. Oktober 2000 gehisste Flagge
 

Wollen wir die Frage: was ist national? denen überlassen: JF
oder diesen

 

Hier gibt's eine Debatte, geführt von einer Vereinigung, die schon mit dem Verfassungsschutz zu tun hatte; recht offen geführt, mit für und wider, und ich frage mich: was ist es genau, das am rechten Denken undemokratisch und menschenverachtend ist
es gibt viele Dinge im Gedankengut der "Rechten", die durchaus anziehend sind - wie kann ich sie ohne die NAZI-Konnotationen ausdrücken und behalten? (siehe Anselm Kiefer, der viel zu diesem Thema arbeitete und deshalb oft in die rechte Ecke gestellt wird)
 
die "großen nationalen Gefühle" nur in radikalen Gruppen ausleben lassen

 


Frankreich hat ein nationales Selbstbewusstsein: die "Grande Nation"
Großbritanien sowieso
aber Deutschland?
als wir früher durch die Welt hikten, hatten viele andere ihre Flagge auf den Rucksack genäht - hätten wir das getan, wir hätten uns als Nationalisten und Rechte gefühlt
auch schon das Wort "germanische Sagen" löst bei den meisten Deutschen eine Gänsehaut aus
oder "Wikinger" Spiegel-Artikel ; aber ist das hier die Antwort noch ein Spiegel-Artikel
meine Versuche zu Antworten finden sich in meiner Kunst, z.B. Flagge | germanischer Schöpfungsmythos | Sage von Brunhild
Ich suche dort einen unbefangenen Umgang mit den Geschichten, die ein Teil unserer Wurzeln sind. Brauchen wir nicht eine Identität als Deutsche? Müssen alle, die so etwas suchen, sich in rechten Gruppierungen finden? Können wir nicht eine andere Traditionslinie finden?

     
  "Eine Gesellschaft, in der ökonomische Bedürfnisse gestillt werden, eine Gesellschaft, in der der Umgang miteinander nicht mehr von Wettbewerb und Ausgrenzung geprägt ist, wäre im Hinblick auf Vorurteile, Ausgrenzung und Fremdenfeindlichkeit besser dran."


Moshe Zuckermann

Interview in der Jungle World, August 2000

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2. Oktober


Um sich vor Schüssen aus Palästinenser-Vierteln zu schützen, bauen Israelis im Ost-Jerusalemer Stadtteil Cito diese Mauer. —FOTO: DPA

Ich versuche herauszufinden, was nationale Gefühle sind. Was meine nationalen Gefühle sind. Im Fernsehen gibt es eine Sendung, Deutschlandspiel; teils nach Zeugenaussagen nachgestellt, teils Originaldokumente, teils Interviews von Personen, die damals das Geschehen bestimmten - oder vielmehr nicht bestimmten.Die Hilflosigkeit, die Lächerlichkeit der Handelnden; und die Macht, mit der einen selbst die Vorgänge berühren; mir kommen immer noch die Tränen, wenn ich sehe, wie die Leute durch die Öffnung gehen. Ich würde lieber den 9. November feiern, da könnte ich vorbehaltlos mitmachen; aber die Verträge? Wo ist die deutsche Verfassung, die hätte gegeben werden müssen, wie es in der provisorischen stand?

Und immer wieder: darf ich Gefüle der Identität mit Deutschland haben? Bin ich da schon "rechts"? Habe ich solche Gefühle?

Vorhin habe ich die Fahne für morgen gekauft: ich betrachte sie: was empfinde ich? welche Gedanken gehn mir durch den Kopf? Ich kann es nicht erfassen.

 

 

     

Deutscher Stolz
hier gibt es noch mehr, die sich zu dem Thema Gedanken machen...

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ein Schweizer und die deutsche Fahne

 

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