Weblog 2012-2013 – was mir so auffällt...

Das Glück begreifen, dass der Boden, auf dem Du stehst, nicht größer sein kann, als die zwei Füße ihn bedecken.

Franz Kafka

 

Ich schreibe hier nichts Neues mehr

14. November 2013

 

 

Fakten zur Zuwanderung aus Bulgarien und Rumänien

ich habe keine Lust, es noch tausend Mal zu wiederholen ;-)

 

  1. Die Zahlen! Unstatistik des Monats Februar oder hier bei telepolis. Es sind nur 20% von denen, die immer gezählt werden (Gemeinderegister), arm.

  2. Es gibt historische Gründe für die Armut in diesen Ländern. Die Wende war ein Schlachtfest für westliche Firmen. Zurück blieben Armut und Arbeitslosigkeit.

  3. Es gibt makroökonomische Gründe für die Armut und Arbeitslosigkeit in diesen Ländern. Wir exportieren Arbeitslosigkeit und Schulden. Die Schulden der einen sind das Guthaben der anderen. Länder sind keine schwäbische Hausfrau. Die sog. Rettungsgelder fließen größtenteils wieder zu uns zurück, als Schuldendienst. Wir profitieren in vielerlei Hinsicht, zB durch die niedrigen Zinsen, mit denen Deutschland Geld aufnehmen darf.

  4. Diese Länder sind auch unsere Absatzmärkte. Hat alles seine Gründe, warum sie in die EU aufgenommen wurden.

  5. Volle Freizügigkeit gibt es erst 2014. Bisher bekommen die Leute nur in wenigen Fällen Hartz IV. Ansonsten lediglich Kindergeld! Kinder sollen unterstützt werdne, oder? Die können nichts dafür. Wie man vom Kindergeld eine Familie ernähren soll, das bleiben die Leute, die von Sozialschmarotzern sprechen, schuldig.

  6. Kein Sozialtourismus, keine Armutszuwanderung! EU-Studie zb im Handelsblatt, IAB-Studie
  7. Menschen sind auch Teil des Wirtschaftskreislaufs. Sie konsumieren! Bei den Türken hat man das endlich gemerkt.

  8. Niemand verlässt seine Heimat freiwillig! Sie lassen ihre Familie, ihre Freunde, ihre Lebenswelt, ihre Heimat, ihre Wurzeln zurück und sind hier unglücklich.

  9. Sie wollen hier einfach nur arbeiten!

  10. Was an Problemen bleibt, ist nicht anders als bei anderen Leuten aus unteren Schichten auch: was Bildung angeht: Zehnerübergang nicht drin, das kenne ich von vielen, egal welcher Nationalität, wenig Motivation, chillen usw. Da ist kein Unterschied. Und auch sonst nicht.

 

Wollen wir russische Verhltnisse?

12. August 2013

"Zu groß ist der Hunger der russischen Unternehmer nach billigen Arbeitskräften und zu willig lassen sich russische Beamte auf Bestechungszahlungen ein."

 

Jagd auf "Nichtlegale" in Moskau, telepolis, Ulrich Heyden 10.08.2013

Auch bei uns werden die Arbeitgeber, die Leute zu unsittlichen Löhnen beschäftigen, wenig verfolgt. Einige Teile der Wirtschaft würden sonst zusammenbrechen...

 
 

Wie gesagt, auch Schwarzarbeit ist nur für die Arbeitgeber strafbar, für die Arbeitnehmer ist sie nur bußgeldbehaftet.

 

Überflutung, Sozialschmarotzer

11. August 2013

und kein Ende

 

Sigmar Gabriel im Jungbusch und ein Bericht im Weltspiegel über Auswanderer aus einem rumänischen Dorf nach Berlin

Das Thema "Armutszuwanderung" liegt in den letzten Zügen. 2 Aufwallungen gab es. Gabriel im Jungbusch, man hat gesehen wie er sich gelangweilt hat, und es gab keinen Zoff, keinen Stress, gar nichts. Man hat sich hier endlich einigermaßen dran gewöhnt (was nicht heißen soll, dass der Rassismus gegen Leute aus Bulgarien nicht immer noch krass ist ("ihhh...").

 
 

Ein bisschen der üblichen Häme auf facebook - aber wirklich, minimal. Gut.

Vielleicht hat es sich ja ein wenig rumgesprochen, dass das Geschrei viel viel größer war als die Realität. Wisst ihr noch? Der Jungbusch geht den Bach runter wegen denen, die machen alles kaputt, sind kriminell und gehen der Prostitution nach. Wisst ihr noch? "Arbeitsgruppe Kriminalitätsprävention Südosteuropa" und "Wohin geht der Jungbusch" – davon will jetzt keiner mehr was wissen – und das ist auch gut so!

Und obwohl die Stadt auch mittlerweile zugibt, am Anfang zu sehr auf ordnungspolitische Maßnahmen gesetzt zu haben, und obwohl es sich mittlerweile herumgesprochen hat, dass es nicht mehr Kriminalität unter den Einwanderern gibt als unter anderen Bevlkerungsgruppen, ließ es sich der Quartiersmanager am Schluss nciht nehmen, der "Bevölkerung zu danken", dass sie diese ganzen Schwierigkeiten durchgestanden habe...

Die Leute haben keine Probleme _gemacht, sie _hatten Probleme! Und die "probleme", die die Bevölkerung mit ihnen hatte und hat, beruhen auf Vorurteilen, Klischees und falschen Annahmen.

 
 

Heute im Weltspiegel dann noch ein Versuch: eine schlecht recherchierte Reportage (Beispiel: volle Freizügigkeit haben Rumänen und Bulgaren erst 2014 und nicht jetzt schon, wie im Bericht gesagt) über Leute in einem rumänischen Dorf, die schon zu einem Drittel nach Berlin ausgewandert sind.

Diese Leute gehören einer christlichen Sekte an, der Pfingstgemeinde, und in Berlin hat die kath. Kirche mit Kardinal Woelkli ein Haus, in dem sie wohnen, renoviert und organisiert. Alles ist normal. Die Menschen fügen sich dem Wirtschaftskreislauf ein. Ja, sie konsumieren auch!

 
 

Im Bericht entsteht der Eindruck, dass jetzt demnächst alle Rumänen und Bulgaren kommen... außerdem verstehen die meisten, dass sie wegen der Sozialleistungen kämen.

Dabei bekommen sie nur Kindergeld! Und Kinder können nichts dafür. Außerdem weiß jede und jeder, wie schwer es ist, mit Kindern in der Großstadt über die Runden zu kommen. Von wegen Sozialschmarotzer.

 
 

Und was die Zahlen angeht: hier zum tausendsten Mal, es ist eine Unstatistik! Gewählt zur Unstatistik des Monats Februar vom RWI, hier bei telepolis

 

Wikipedia wird immer mehr okkupiert

29. Juli 2013

... und nochmal ...

 

Wikipedia macht langsam keinen Spaß mehr. Eigenwerbung von Firmen, Institutionen, Meinungsbildnern nimmt immer mehr zu.

Jüngstes Beispiel: das rechte Blog "Politically Incorrect" hat einen 5mal längeren Artikel als das linke Politblog "Nachdenkseiten" (6000 Zeichen vs 1200)! Dabei hatten, laut wikipedia, die NDS schon 2008 so viele BesucherInnen wie PI 2011. Die NDS liegen auf Platz 14 der deutschen Blogcharts, PI auf Platz 27 (2011).

 
 

Honi soit qui male y pense

Zweiter Fall: Durch Zufall war ich über den Artikel zur "Griechischen Finanzkrise" gestolpert. Dort wurde im weiteren Text dann von der "Griechischen Staatsschuldenkrise" gesprochen, ein Wort, das die wahren Ursachen verschleiern soll, sich aber in allen Medien schon festgesetzt hat.

Ich fange also an zu bearbeiten.

Das animiert die fleißigen Vertreter, jetzt auch noch den ganzen Artikel in Staatsschuldenkrise umzubenennen! Dabei gibt es lange und breite Diskussionen auch auf wikipedia, welchen Begriff man denn nun verwenden sollte, auch für andere Staaten.

 

 

Dort als nächstes das spannungsgeladene Thema Deutsche Lohnstückkosten und ihre Auswirkungen auf andere EU-Staaten.

1 Absatz zur Meinung, dass deutsches Lohndumping andere EU-Staaten ruiniert. 5 Absätze, die das Gegenteil belegen sollen.

Immerhin wird das "Institut der Deutschen Wirtschaft" noch als arbeitgebernah benannt.

Ich füge also noch die Meinung eines anderen EU-Kommissars an sowie einen weiteren Absatz, der die Theorie des deutschen Lohndumping erläutert. Außerdem das Eingeständnis des IWF vom Juni 2013, dass sie "gelogen" haben. Ich lösche Georg Erber, weil sein Kommentar das Thema verfehlt (es geht in dem Artikel um die _Entwicklung der Lohnstückkosten seit Anfang der Krise, als die Welt soweit ja noch in Ordnung war. Er hat dann den Trick gefunden, von den absoluten Zahlen zu sprechen).

 
 

Ihr ahnt es schon: jetzt wurde auch noch das Wort "arbeitgebernah" gelöscht, Erber wiederhergestellt sowie der andere Beleg wieder gelöscht da aus einem Blog, und Blogs seien kein Beleg. Lediglich der EU-Kommissar blieb.

Der Absatz mit dem Eingeständnis des IWF wurde auch gelöscht, wegen mangelnder Rezeption.

Ich begründe also, dass die Aussage des IWF durch alle Medien ging, dass Albrecht Müller vom Politblog "Nachdenkseiten" ein renommierter Autor sei.

Nützt natürlich nix... heute habe ich es nochmal versucht, ob es durchgeht, wir werden sehen!

 
 

...in Zeiten, wo ein Jakob Augstein im Spiegel Kapitalismuskritik üben darf – da wäre vor ein paar Jahren noch der Staatsschutz gekommen, wie er selbst richtig bemerkt...

 

Wer überfordert hier wen???

29. Juli 2013

... nur einmal noch kritisch schreiben, auch mit Überwachung ...

 

Das niedersächsische Steinfeld ist mit der Versorgung obdachloser Rumänen und Bulgaren überfordert. Als Lohnsklaven der Fleischindustrie sind sie beliebt taz v. 29.Juli 2013.

Anstatt sich drüber zu echauffieren, dass eine Gemeinde von12 Menschen, die im Wald leben müssen, überfordert ist – könnte man auch die beschäftigenden Firmen anprangern und sie wegen sittenwidriger Löhne und Hinterziehung von Sozialabgaben (sog. Schwarzarbeit) verklagen! Beides ist übrigens strafbbewehrt.

 
 

Aber nein, man liefert mal wieder eine Steilvorlage für Medien und Bevölkerung, dass wir überrannt werden usw...

"Die Firma will sich bessern" da lachen ja die Hühner. Warum setzt man hier nicht die vielgerufene Ordnungsmacht in Bewegung??? Die auch in diesem Fall wieder nur auf die ausgebeuteten Arbeitnehmer geht, die sie rechtswidrig sogar "Illegale" nennt.

Wir kennen das. Unsere Wirtschaft oder vielmehr die Profite würden zusammenbrechen, würden auch nur normale Löhne bezahlt. Also verstärkt keine öffentliche Stelle die Anstrengungen der Zollfahndung etc.

 

 

ein gezeichneter Perserteppich...

18. Juli 2013

Grandios, Pauline Kraneis!

Pauline Kraneis

Gashgai, 2005, pencil on paper, 173 x 310 cm

Die Größe der Zeichnung!!

www.pauline-kraneis.de

 

Heute interessier ich mich mal wieder für Kunst... was ist da los? Liegt an der app Entdeckung iOrnament! Eine Einreichung zum appArtAward...

 

ZKM = Kunst + Medien + Innovation?

16. Juli 2013

das war einmal...

 

appartaward 2013 ZKM

Ein Innovationspreis für aktuelle künstlersche apps

3 Kategorien:

1. künstlerische Innovation

2. Crowd art

3. Augmented reality art

 
 

So wichtig scheinen die Preisträger allerdings nicht zu sein, denn man muss lange suchen, bis man sie im Internet findet; auf der Seite des appartaward jedenfalls nicht... Preisträger AppArtAward 2013

Diesen Eindruck hatte man durchgängig; völlig ohne Tabu im Vordergrund standen die Firmen, die die Preise gesponsert haben.

In der Kunstwelt gibt es da noch eine gewisse Schamgrenze... aber, wie ich weiter ausführen werde, leider hatte das Ganze eben mit Kunst nicht viel zu tun.

 
 

Mit welcher Erwartung bin ich mal wieder aufgebrochen! Das ZKM, das bei seiner Gründung 1989 und dann bei seinem Umzug 1997 in das großartige Gebäude ein ganz besonderes, einmaliges Kulturinstitut war! "Das ZKM vereint unter einem Dach zwei Museen, drei Forschungsinstitute sowie eine Mediathek und bündelt auf diese Weise Forschung und Produktion, Ausstellungen und Veranstaltungen, Archiv und Sammlung. Es agiert an der Schnittstelle von Kunst und Wissenschaft und greift neue Erkenntnisse im Bereich der Medientechnologien auf, um sie weiterzuentwickeln. [wikipedia]"

Innovativ war lediglich die Idee dieses Preises. Künstlerisch war daran gar nichts...

Aber im einzelnen:

 
 

1. Künstlerische Innovation.

ZYX, Künstlerduo Jodi. Diese app gibt den Benutzenden bestimmte Bewegungen wie sich drehen, springen usw vor, und kontrolliert die Ausführung (gewiss für KünstlerInnen eine technische Herausforderung). Hat man sich zB 10 mal gedreht, bekommt man einen Piepston zur Belohnung und kann zum nächsten "Level" fortschreiten.

Eine Performance sieht das Künstlerduo darin, wenn mehrere NutzerInnen die app in einem Raum ausführen. Ein unkoordiniertes Bewegungsmuster ensteht.

Ich weiß, was absurde Performances sind, in der Nachfolge von Dada, Duchamps und Fluxus.

Doch genausowenig, wie man heute noch ein Urinal ausstellen kann, kann man solche absurden Kunststücke nicht immer wieder wiederholen.

Obwohl es in diesem Bereich einiges Unsägliches gibt... nur einem winzigen eingeweihten Publikum zugänglich...

Es erinnert an den Turnerpreis 2001 (so lange ist das auch schon wieder her?), wo das Ein- und Ausschalten des Lichtes als eines ersten Preises für wert befunden wurde.

Ich verstehe ein solches Statement, das zB sagt: man kann nichts mehr machen heute, es ist alles schon gemacht, und das viel besser... aber dafür gleich einen Preis zu geben? Bisschen mager.

Es geht noch weniger. Creed hat danach einen leeren Raum gemacht, wo gar kein Licht mehr ist...

 
AR

ok, wir verlieren uns...

ok Freunde, das wird zu lange für hier, da muss ich doch mal ne extra Seite machen... auch das noch... aber da gibt es wirklich viel dazu zu sagen, das ist ein so interessantes Feld!!!

Bis ich mich dann mal dazu duchringe, hier ein richtiges System zu installieren, aber man hängt halt so am Althergebrachten :D

aber noch kurz die augmented reality gewinner app erwähnen (oben) ... denn sie wurde wohl ausgewählt, weil die Grundlage Stars (der Kunstgeschichte) sind und deswegen alle Leute drauf springen...
Fortsetzung folgt

 

 

Ölgemälde Vulkan Landschaft Island zu verkaufen

27. Juni 2013

Oil painting Iceland volcano landscape for sale

Ryan Cramer, Processwire, works himself through the popsts of his fans on a Saturday afternoon

Gelegenheit!

Aus meiner Serie "Paradìs undir jökli" 1992 verkaufe ich dieses wunderbare Gemälde in Öllasurtechnik.

Mehr >>>

 

Interkulturelle Kulturarbeitskultur

1. Juni 2013

Kunst von "Ausländern" ist per se interkulturell?

 

Mannheim erhält Mittel aus dem Innovationsfonds Kunst >>
wieviel die einzelnen Projekte bekommen >>

OMM – super. Die machen nicht Projekte mit Opfern, sie sind ja selbst die "Opfer"... natürlich nicht wirklich, denn das ist Mittelschicht. Die haben andere Probleme – aber Probleme mit Diskriminierung haben sie auch. Nur: sie arbeiten nicht daran – sie arbeiten einfach! Sie machen ihr Ding, und das hat seine Wirkung. Sie brauchen keine "Interkulturelle Kulturarbeit" dafür – sie _sind Kultur.

Typisch: sie kommen in die Sparte "Interkulturelle Projekte". Warum nicht in die Sparte "Kulturelle Bildung" oder "Innovative Kunstprojekte" (s.u.)?

Der "Kooperations- und Kompositionsaufträgen an 2 japanische Künstler" ist natürlich "Innovative Kunstprojekte". Japaner sind ja auch keine "Ausländer"...

Deutlicher kann man die Grenzziehung nicht zeigen. S.u.

Ich will mich nicht länger darüber aufhalten, dass mal wieder die meisten Mannheimer Projekte im Jungbusch sind... dabei geht's dem Jungbusch richtig gut, guck mal auf die Schönau oder Sandhofen oder westliche Neckarstadt! Das interessiert aber keinen.

 
 

Die Popakademie macht Projekte mit Grundschülern – super! Damit schon die Kleinen animiert werden, sich mal für was zu interessieren, und am Ball zu bleiben.

Aber: warum "Kinder mit bulgarischem und rumänischem Migrationshintergrund"??? Das ist wieder Diskriminierung! Warum nicht für alle die Kinder, die erhöhten Förderbedarf haben?? Da gibt es noch paar andere...

 
 

Kleine Anregung zum Thema, des Popakademie-Projektes ebenso wie dessen der SuperSchreibwerkstatt (oder wie sich die nennen...), oder auch des Projektes von Tig7:

iskriminierung durch das Thema!

Glaubt ihr nicht, auch Kinder mit Migrationshintergrund könnten sich für ganz normale Sachen interessieren und nicht nur für ihren "Hintergrund", ihre Geschichte, Heimat, Identität?

Wieder Diskriminierung. Ihr trennt immer noch zwischen "wir" und "ihr".

Das weiß man doch jetzt schon seit geraumer Zeit, dass man, wenn man zB Jugendliche motivieren und von der Straße holen will – dass man sie nicht immer zB auf ihr Klischee Rapper, Gangster, Ghetto, Straße reduzieren soll. Die wollen auch ganz normal Klavier spielen, Mozart und so...

 
 

"Kulturarbeit in der Einwanderungsgesellschaft" statt "Interkultureller Kulturarbeit"

Mark Terkessides, der brillante Kopf in der Analyse von gut gemeinten aber nicht gut gemachten Alibi-Projekten:

wichtiger Artikel !!! :

Zwischen Exotik, Folklore und Integration / Kulturarbeit in der Einwanderungsgesellschaft

"In Bezug auf die Kulturarbeit in der Bundesrepublik hat es immer eine Problemagenda der einheimischen Gesellschaft mit den MigrantInnen gegeben, die nur wenige Punkte beinhaltet: Sprachdefizite, Parallelgesellschaften / Ghettobildung, kulturelle Entwurzelung, Kopftücher, Machismo. Die Frage allerdings ist: Welche Rolle nehmen die MigrantInnen in dieser Problemagenda ein? Zum einen kommen sie darin offenbar nur als Abweichung und Störung vor – gegenüber der für selbstverständlich gehaltenen Norm erscheinen im besten Falle defizitär und im schlechtesten Falle bedrohlich. Zum anderen wird die Problemagenda der MigrantInnen mit der einheimischen Gesellschaft überhaupt nicht berücksichtigt."

"„Die buchen uns nur, weil wir Ausländerköppe sind“. Und sein Kollege Gandhi fügt hinzu: „Wir haben doch auch einen künstlerischen Anspruch! Jeder von uns ist doch auch Musiker! Es gibt ja nicht nur Rassismus als Thema, es gibt auch noch eine Menge anderer Sachen, die uns wichtig sind und über die wir sprechen“"

das sind doch jetzt schon olle Kamellen, das sollten wir doch schon weiter sein, oder???

 
 

mir gefällt am besten dieses Projekt aus dem Innovationsfonds – ja, klar, andere Sparte...:

"Literaturhaus Stuttgart
Kafkas Prozess 2014 – Original und Verwandlung
Ein Projekt des Deutschen Literaturarchivs Marbach (DLA) und des Literaturhaus Stuttgart. Sie stellen erstmalig das vollständige „Prozess“- Manuskript aus. Eine Tagung internationaler Wissenschaftler und Künstler, ein Rockkonzert sowie Workshops für SchülerInnen bzw. Lehrkräfte zum Thema "Kafka im Comic", "Comicadaptionen im Deutschunterricht" werden zusätzlich angeboten. Mit der Förderung aus dem Innovationsfonds Kunst sollen insbesondere die Workshops mit SchülerInnen und Lehrkräften unterstützt werden."

Anmerkung, nach Durchsicht der Projekte für ganz Baden-Württemberg. Eines beschäftigt sich auch mit "Bulgaren und Rumänen" – ohne sie allerdings zu nennen, aber jeder weiß, wer mit Armut und Südosteuropa gemeint ist...

"Interkulturelles Theaterprojekt mit dem Ziel, den eigenen Blick auf die „neuen Fremden“ (Arbeits- und Armutsmigranten aus europäischem Osten/ Südosten) zu hinterfragen. Zielgruppe: insbesondere auch Migranten. Geplant ist eine intensive Recherchephase, eine Schreibwerkstatt mit Schriftsteller, professionelles Schauspieltraining und abschließende Präsentation des Stücks."

da ließe sich jetzt wieder viel dazu sagen, nee, die Leute sollten jetzt weit genug sein, das selbst zu erkennen... nur eines: ein Paradoxon, der "eigene Blick auf die neuen Fremden" und "Zielgruppe: Migranten" nee jetzt sei doch nich so überkritisch...

 
 

noch ein Beispiel aus den geförderten Projekten, das ganz offen zeigt, was mit "Interkulturell" kodiert wird: "Ausländerköpp", und das sind TürkInnen, AraberInnen, dunkle BulgarInnen / RumänInnen, Pakistani usw... :

Das Projekt des Württ. Kunstvereins Stuttgart, "interdisziplinäres/ trans- bzw. interkulturelles Projekt. Frage, wie sich Kunst zu den weltweit entstehenden neuen Protestbewegungen verhält."

– wird unter "Innovative Kunstprojekte" eingeordnet !!!

 

Unbelievable...

25. Mai 2013

Ryan Cramer, the genius behind ProcessWire, the most advanced and simple CMS out there, loves his fans !!

Ryan Cramer, Processwire, works himself through the popsts of his fans on a Saturday afternoon

He works himself through all the posts of his fans on a Saturday afternoon... what does his family say? He has a newborn second daughter...

a brain like ten brains...

 

Auf die inneren Werte kommt es an!

30. April 2013

Kluge Leute scheitern an einer anderen Realität

 

Flassbeck Economics

noch einer, der Volkswirtschaftliche Binsenweisheiten an ein unbelehrbares Publikum zu bringen versucht, außer den Nachdenkseiten

Aber die Optik! Ein altmodischeres Wordpress template konnten sie wohl nicht finden...

Müssen kluge Inhalte hässlich dargeboten werden?

ja, wir wissen, auf die inneren Werte kommt es an... protestantischer, ja fast pietistischer Glaube... (ok Herr Flassbeck ist nicht in Schwaben geboren). Dieses Ausblenden alles Körperlichen, Sinnlichen, das, wie wir längst wissen, ja gar nicht geht (man kann nicht nicht kommunizieren - und: 80% der Entscheidungen werden über den Bauch gefällt - sry, auch von Wissenschaftlern ;-) ich erinnere an die Blamage der nachdenkseiten.de , mit ihrem unsäglich trocken-altmodischen "neuen" Layout

Flassbeck Economics Screenshot old LAyout
 

Sie durchschauen intellektuell Politik und Wirtschaft .

Den Menschen durchschauen sie nicht.

Da sind sie blind.

Der Mensch hat nun mal auch einen Körper, und Sinne... aber der intellektuelle Bildungsbürger ist von diesen wie abgeschnitten.

 
 

Selbst ein kluger Mensch wie Gerald Hüther, der den Menschen durchschaut – intellektuell – (oh, wie lieben wir seine Bücher), träumt noch von Querdenkern und anderen kreativen Individualisten. Schule der Zukunft

sry, eigensinnige Querdenker werden nicht nur nicht gebraucht – sie werdengeradezu geächtet! Alles ist stromlinienförmig, niemand will sich von den anderenunterscheiden, und Firmen wollen Sklaven: "Intelligenz schadet der Firma"

 
 

und alle fortschrittlich denkenden Leute fragen sich: warum ändert sich nichts? Wo die Fakten doch auf dem Tisch liegen!

Sie kennen den Menschen nicht, seine Verbohrtheit, seine Unbeweglichkeit, Trägheit, Selbstüberschätzung, Selbstverliebtheit. Seine mangelnde Fähigkeit zur Reflexion usw usw

Gerade deshalb will er ja die Schulen verändern? Damit solche Menschen dabei herauskommen?

Ja klar, theoretisch richtig – aber die Verhältnisse, sie sind nicht so. Nur wenige sind bereit zu solchen Schulen. Die meisten wollen ihren Besitzstand wahren, siehe Hamburg, wo Eltern den winzigen Schritt hin zu einer solchen Schule verhindert haben, bis zur 6. Klasse alle Kinder zusammen lernen zu lassen... der Untergang des Abendlandes...

Gerald Hüther

 

omg, dieser Absatz auf der Seite "Schulen der Zukunft" – so typisch für das Gesagte, wie intellektuell muss man sein, wenn eine 10jährige Tochter sowas von sich geben kann (was ich aber nicht wirklich glaube ^^ ):"

eine Notiz von V. (10 Jahre) über ihr Erleben: »Bei diesen Übungen habe ich mich entspannen können. Ich habe gemerkt wie mein Gehirn alles programmiert hat, es hat gelernt. Bei diesen Übungen habe ich mich ganz von selbst konzentriert. Ich habe gespürt, wie mein Körper etwas entdeckt hat, wie er sich an etwas erinnert hat. Er hat etwas entdeckt, etwas, das er vergessen hatte. Er verstand etwas. Doch was, weiß ich nicht, das muss ich erst herausfinden.«

 

Islandia 2008 = Bulgaria 2013 ...

11. März 2013

 
Islandia 2008 = Bulgaria 2013

 

   

 

Eure Armut kotzt uns an!

11. März 2013

In Berlin-Prenzlauer Berg gibt es zumindest eine öffentliche Schule, die zur Einschulung die Anschaffung eines Apple-Laptop für 1000 Euro von den Eltern verlangt.

 

Marcel Malachovski in telepolis, 11.03.2013

sehr informativer Artikel

"Massenhafte und dauerhafte Armut gehört mittlerweile also nicht nur ganz normal zu Deutschland, einem der reichsten Länder der Welt – sie wird sogar instrumentalisiert, um der Wohlstands-Mittelschicht die Angst einzureden, wie schlimm es doch auch sie treffen könnte, wenn nicht die "alternativlose" Sparpolitik befolgt werde. Geradezu chic ist es mittlerweile geworden, von der Position des scheinbar aufgeklärten Menschen aus bestimmte Gruppen auszumachen, die angeblich mit steigender Gewalt die an sich friedliche Bundesrepublik bedrohen, da sie das unkultivierte Anti-Bild der Mittelschicht darstellen: Rockergruppen, Jugendliche mit Migrationshintergrund, Sinti und Roma.

Die Fakten interessieren aber nicht, wenn dieses Zerrbild gezeichnet wird: Die Hells Angels haben selbst laut BKA nur 1000 Mitglieder, die Jugendgruppen-Gewalt ging laut letztem Bericht des Innenministeriums stark zurück, die meisten Sinti und Roma in Deutschland und Europa leben völlig unauffällig und gehen bürgerlichen Berufen nach. Die politische und mediale Beschäftigung etwa mit diesen drei Personengruppen steht faktisch auch in keinem Verhältnis zum volkswirtschaftlichen Milliarden-Schaden, den andere Kriminelle verursachen. Beispielsweise fand in Berlin letzte Woche wieder mal eine Großrazzia in über zwanzig Arztpraxen statt, mehrere Ärzte wurden verhaftet. Der groß angelegte Abrechnungsbetrug ist laut Staatsanwaltschaft im Millionenbereich zu verorten."

 

 

So gut wie nie kommt etwas dabei heraus

4. März 2013

Die rumänische Justiz bekommt dutzendweise Rechtshilfeersuchen aus dem Westen, vor allem aus Frankreich, und soll die Hintermänner von Bettelbanden ausfindig machen. So gut wie nie kommt etwas dabei heraus, sagt der Menschenrechtsbeauftragte der rumänischen Polizei.
http://www.taz.de/Diskussion-um-Zuzug-von-Roma/!112116/

 

Mannheim hat aus Stuttgart 8 Stellen einer Sondertruppe der Polizei bewilligt bekommen, um diese "Schlepper" endlich doch noch zu finden!!

 

Friedrich kündigt Veto an

4. März 2013

Wo die wirtschaftliche Dynamik fehlt, wird Einwanderung als zusätzliche, schwer erträgliche Last empfunden.
migazin, planloses Zeter und Mordio des Städtetages und migazin: Keine Belege für Armutszuwanderung aus Bulgarien und Rumänien

 

Ich bin sehr sehr traurig. Und sehr sehr frustriert. Friedrich will wieder Grenzkontrollen nach Bulgarien und Rumänien. Sie haben es geschafft, die Stimmung so weit aufzuheizen, dass nun ein Großteil der Bevölkerung meint, wir würden von Armutsflüchtlingen aus Bulgarien und Rumänien überschwemmt.

Andere Stimmen werden einfach nicht gehört. Achtung, Ironie: Nein, Diskriminierung ist ja auch nicht das Problem, oder Rassismus – Armut ist das Problem! Sagt selbst unser Mannheimer "Sozial- und Arbeitsminister" Genz.

 
 

Warum bitte konnten diese propulistischen hetzerischen Stimmen so viel Erfolg haben? Sie fielen auf fruchtbaren Boden! Ressentiments gegen Roma sind ultraschnell abrufbar. Dazu kommt die Angst und Unsicherheit, der Niedergang der eigenen wirtschaftlichen Situation, die schnell Sündenböcke wachsen lässt.

"Die Tatsache, dass es sich bei einigen der Zuzügler um Roma und Sinti handelt, scheint für viele Beweis genug, dass hier „Schrott“ einwandert."

(Eine der wenigen Stimmen, die noch gegen die allgemeine Hetze anschreiben: migazin)

 
 

Der Spiegel zitiert wenigstens Herrn Bade "dass rund 80 Prozent der zwischen 2007 und 2010 zugewanderten Bulgaren und Rumänen sozialversicherungspflichtig auf dem ersten Arbeitsmarkt beschäftigt seien".

Nochmal, zur Erinnerung: Mannheim hat offiziell 5000 bulgarische und rumänische StaatsbürgerInnen in seinem Melderegister.

Aber sie geben selbst zu, dass da auch Akademiker, Studierende und andere "weiße" Bulgaren dabei sind. Sowie jede Menge Karteileichen (wie sie in ihrem Beschluss V674/2012 selbst bei Stichproben feststellen!).

 
 

Trotzdem schürt auch Mannheim fleißig an der Legende, dass wir "überflutet" werden. Maßnahmen außerhalb der Legalität und des EU-Rechts (Nichtdiskriminierung aufgrund der Staatsbürgerschaft) werden bei Gewerbeaufnahme, Vergabe von Steuernummern und Ausländerrecht installiert.

Bei türkischen Einwanderern hat mn endlich gelernt, dass diese Wirtschaftskraft bringen! Warum nimmt man das jetzt den Leuten aus Südosteuropa nicht ab? Sie wollen arbeiten und sich eine Existenz aufbauen!

 
 

Auch beim Eintritt Polens war das Geschrei groß, wie viele kommen würden und unser Sozialsystem ausnutzen. Hat sich nicht bewahrheitet. Heute ist es sogar so, dass im grenznahen Gebiet Deutsche nach Polen arbeiten gehen, weil sie dort besser Arbeit finden!

Übrigens sind nach den Kriegen im ehemaligen Jugoslawien schon sehr viele Roma gekommen. Sie haben sich lautlos integriert.

 

Weil es niemand gemerkt hat, dass sie Roma sind, und es deswegen nicht diesen Aufschrei gab!!

 

Deutschland kann sehr gut alle diese Leute aufnehmen. Das Problem ist nur, dass es bestimmte Städte sind, wo sie sich konzentrieren. Diese Städte sollten einfach einen Ausgleich bekommen.

"Wir wollten die Märkte, aber die Menschen wollten wir nicht"

 

 

Suchet, so werdet ihr finden

3. Februar 2013

Kriminalität bei Zuwanderern aus Bulgarien und Rumänien

 

Ich hab mir jetzt 3 Tage überlegt, ob das schon wieder sein muss.

Dass ich mich hier öffentlich aufrege.

Und, ja, es muss - - -

Wir hatten eine Sitzung, am Donnerstag. Koordinierungskreis Jungbusch.

 
 

Beim Thema "Image des Jungbusch", das niemanden mehr interessierte (warum beauftragt man gerade jetzt mal wieder eine Sicherheitsstudie, bei der natürlich wieder der Jungbusch als supergefährlich eingeschätzt wird) berichtet ein Polizist die Fakten: die Kriminalität ist seit 2007, dem Jahr der Öffnung, gesunken, gesunken, gesunken – bis zum Jahr 2008, dann wieder etwas gestiegen, aber, wie er betont, nicht auf das Niveau von 2006!

Warum freut sich niemand?

Das ist doch toll!

Aber es werden verzweifelt Gründe dafür gesucht. Herr Eberle vom Fachbereich Sicherheit und Ordnung gibt eine These zum besten: es könne mit der Krise zu tun haben. Ehrlich, ich kann jetzt nicht mehr nachvollziehen, welchen Schlenker er sich da ausgedacht hat! Konnte dort auch niemand, er erntete nur Gelächter...

 
 

Warum interpretiert niemand das Naheliegende: dass die Zuwanderer eben keine erhöhte Kriminalität bringen und dass die Polizei gute Arbeit macht und auch sonst der Frieden größer wird.

Im Gegenteil. Noch eine neue ‚Besondere Aufbauorganisation Südosteuropa‘, "deren Mitarbeiter gezielt gegen die Strukturen im Hintergrund vorgehen"

 
 

Das ist wieder eine Arbeitsgruppe, die von kriminellen Strukturen ausgeht. Bei den Zuwanderern, wohlgemerkt. Ein bisschen natürlich auch bei den Vermietern zB. Da hat man wieder mal ein Kellerloch ausgehoben MM, ohne gleichzeitig daran zu arbeiten, dass die Leute Wohnungen finden können. Sie werden gemobbt und es ist fast unmöglich, in Mannheim als bulgarische Familie noch eine Wohnung zu finden.

Und immer wieder die Mär von den Schleppern, von organisierten Strukturen.

8 Arbeitsstellen, bei der Polizei, wurden geschaffen, um dieses "organisierte Kriminalität" endlich doch noch zu finden! (den Rest des zum Großteil in diesem kriminalisierenden Tenor geschriebenen Beschluss V674/2012 vom Dezember, und die dort beschriebenen Maßnahmen und Einsatz der zur Verfügung gestellten Gelder kommentiere ich jetzt mal nicht...)

Leute, das ist doch ganz einfach: man braucht keine Schlepper, um von Bulgarien oder Rumänien nach Deutschland zu kommen.

Man setzt sich einfach in einen Bus und fährt los. Man hat natürlich Kontakte, dort, wo man hinfährt, zB in Mannheim. Das mache ich auch nicht anders, wenn ich in Usbekistan ein Geschäft aufbauen will...

 
 

Was das Geld, das man sich dafür leiht, betrifft – das sind die Fahrtkosten!!! Hättet ihr letztes Jahr den Film "Natasha" geguckt, dann wüsstet ihr das.

Aber niemand von euch war da! Niemand von den Arbeitsgruppen, von städtischen Stellen, Polizei, Ordnung und Sicherheit OB, erster zweiter Bürgermeister, Gemeinderatsmitglieder, Bezirksbeiräte!

 
 

Das entlarvt euch !

 

Air Panoramas
nicht nur das Hochland von Island,
nicht nur der Kalon Komplex in Buchara...

14. Januar 2013

wie konnte ich diese fantastische site bisher übersehen???

AirPano Screenshot Veiðivötn

russische Fotografen nehmen diese Bilder aus einem Helikopter auf. Das Equipment ist nur eine Kamera und ein Nodalpunktadapter (braucht man ja nun in dem Fall wirklich nicht, der Nodalpunkt ist im Helikopter ;-) aber sie benutzen eben den Bügel als Arm. Airpano.ru

auf "Volcanic lakes in Veidivotn area" gehen und die Hütten suchen...

Dort bin ich immer hingefahren, mit meinem Lada Niva, durch Flüsse usw, um dieses Ölbild zu malen, in Öllasurtechnik, dh ich musste oft fahren, 2 1/2 Stunden von Reykjavík.

DOM publishers Books made by Architects Hongkong

 

Das war 1992, und das waren noch andere Zeiten, heute fahren sie raus und rein ins damals fast unzugängliche Hochland, wie es ihnen gerade passt, mit ihren Riesen-Jeeps... damals war man da fast abgeschnitten von der Welt.

Veiðivötn heißt Angelseen, und dort in den Hochlandhütten kommen die Angler und angeln frische Lachsforelle, der beste Fisch überhaupt, sie haben mir natürlich auch welchen geschenkt!!!

 

Drucken in Hongkong

14. Januar 2013

ist das jetzt, inklusive Porto, billiger???

DOM publishers Books made by Architects Hongkong

Es kommt mit der Post das Verlagsprogramm von DOM publishers, die ich durch den Architekturführer Usbekistan kenne. Und dessen Herausgeber, Philipp Meuser.

"by Air Mail" ?

Poststempel aus China??

Druckerei Hongkong

Druckerei in Hongkong???

Drin ist, auf sehr dünnem Papier gedruckt (warum wohl ;-), der Katalog des Verlags.

He Leute, ist das jetzt schon billiger, mit Porto???

Die Qualität ist sehr gut!

Aber ich muss meine Prospekte noch in Deutschland drucken, in Usbekistan gibt es – noch – keine Qualität, und insbesondere noch keine Infrastruktur, dass man einen solchen Laden in Taschkent überhaupt finden könnte! In Buchara gibt es keine Offsetmaschine, alles wird mit Bürodruckern gemacht.

 
 

ok, demnächst dann die Hongkong connection...

 

Es geht auch anders

14. Januar 2013

liebe Nachdenkseiten

Störsender.tv

stoersender.tv – Stefan Hanitzsch hat das Format entworfen, und eine der Hauptfiguren ist Dieter Hildebrand.

Der Mann ist 85 !! und das Format kein bisschen altbacken... deswegen etwa unseriös??? achso, das könne man nicht vergleichen... Kann man sehr wohl!

Das wäre zB ein Aufmacher für euren Hinweis in eurem kritischen Tagebuch gewesen, der auch mal junge Leute animiert hätte zu lesen, liebe Nachdenkseiten!!!

Manipulation des Armutsberichts
 

die hätten mehr Geld? bis jetzt haben sie noch gar nicht angefangen! Sie sammeln erst noch Geld, schreiben aber schon fleißig ihr Tagebuch in facebook... und zwar so, dass man es lesen kann...

Ihr NDSler hingegen seid ja resistent gegen solche Ferz... (ihr erinnert euch, das "neue" Layout, das meinen Unmut auf sich zog, siehe untenstehender Artikel)

 

 

Neurechts

11. Januar 2013

und wie es sich tarnt

Das Problem heißt Rassismus

meine Lieblingsseiten gehen den Bach runter <heul>
Nachdenkseiten neues Layout
Sie haben ein "neues" Layout, das in der Anmutung so grau, altmodisch, beamtisch ist wie vorher, dass es mir so leid tat, dass ich meinen ausführlichen Senf dazugeben musste. Zumal in einem Mailverkehr durchaus eine gewisse Selbsterkenntnis da war, darüber dass man ein sehr einseitiges Publikum hat, das zudem auch noch bald ausstirbt (wg. Alters).

Bitte lest meine Kommentare und entscheidet, ob sie "im Ansatz fundiert" sind. Das ist in facebook, und man kann nicht direkt dahin linken, aber ihr findet es am 5. Januar.

 

Verwendungen des Begriffes "Politische Korrektheit" in der nationalen Rhetorik

Von rechten Autoren wird der Begriff abwertend verwendet.Dabei geht es nach Martin Dietzsch und Anton Maegerle darum, „die Bemühungen von Liberalen, Linken, Feministinnen, Vertretern von Minderheiten und Befürwortern von Multikulturalismus um eine Öffnung der Gesellschaft, das Hinterfragen von überkommenen Tabus, Vorstellungen und Stereotypen zu karikieren und zu verfälschen. Heute dient PC dazu, Verachtung auszudrücken für diese Anschauungen und Zielsetzungen. Dabei werden etwa die Relativierung des Leistungsstandards, die angebliche Einschränkung der freien Meinungsäußerung und die Gefahren selbstzerstörerischer Separation heraufbeschworen.“
wikipedia

Der Betreuer bei den NDS ist Jens Berger, der in finanzpolitischen Fragen sicher große Kompetenz hat, aber sozial leider das Gegenteil davon – wenn man wie er der Auffassung ist, dass Nazis alle Dumpfbacken und wenig intelligent seien (die Vordenker waren und sind im Gegenteil sogar sehr intelligent) und das "Minderheitenquartett" witzig findet http://www.spiegelfechter.com/wordpress/4699/feministin-schlagt-neger-%E2%80%93-der-politisch-semikorrekte-spielspas-furs-fest#comment-95551 , wenn man "sich mit politischer Korrektheit nicht wirklich anfreunden kann" (die Diffamierung von politischer Korrektheit ist übrigens ein Projekt der Rechten!!), wenn man der Meinung ist, dass Schwule doch mehr Humor haben sollten, wenn ihnen dieses zynische Spiel nun überhaupt nicht gefällt, wenn man nichts dabei findet, wenn in dem Spiel Nazis und Feministinnen und Schwule und Schwarze in einen (Minderheiten-)topf geworfen werden – dann braucht man sich nicht als links auszugeben. Findet auch dieser Kommentator: Der Spiegelfechter reißt gern Judenwitze!

und wo wir schon dabei sind, die NDS zu retten, vor den Auswüchsen dieses bestimmt verdienten Mitarbeiters Jens Berger:

 

Quotensturm im Genderwasserglas

 

Der Mann schreibt auch schon mal gern gegen positive Entwicklungen in der Frauenfrage an, nämlich als das Projekt einer Frauenquote in Vorstandsetagen in der EU diskutiert wurde (das in Norwegen großen Erfolg hatte und fast ohne Widerstand durchgeführt werden konnte – in Norwegen, wo man es spürt, dass man als Frau ernst genommen wird, wo Frauen auf Ölplattformen ganz normal arbeiten, nee nich als Putzfrau – als Ingenieurinnen usw).

http://www.nachdenkseiten.de/?p=14528

"Es ist jedoch bezeichnend für den Zustand unserer Demokratie, dass sich unsere gewählten Vertreter nicht über Fragen streiten, die mit der Lebenswirklichkeit der Bürger zu tun haben, sondern stattdessen in anderen Sphären schweben und sich ihren Kopf über Fragen zermartern, die bestenfalls eine kleine selbsternannte Elite beschäftigen."

 
 

Erstens spielt man nicht verschiedene Projekte gegeneinander aus. Zweitens ist es ein sehr sehr wichtiges Projekt, denn es hat mit seinem Vorbildcharakter ungeheuren Einfluss. Wenn ich sehe, dass Frauen überall, auch ganz oben, ganz normal sitzen, habe ich eine ganz andere Motivation, mich, auch gegen die gläserne Decke, zu stemmen und durchzusetzen... Dass das nichts mit der Lebenswirklichkeit des Herrn Berger zu tun hat – kann ich mir natürlich gut vorstellen...

 

Welten

10. Januar 2013

Tag 4

Abfall Mannheim App

Mein Bekannter in UZ hat sich totgelacht. Womit wir Westler uns so beschäftigen...

...und er ist sehr viel in Deutschland, hat viel mit Touristen zu tun – aber das hat selbst ihn umgehauen.

Natürlich finde ich die App toll, denn ich vergesse immer den Termin, wann die gelben Säcke abgeholt werden, und die app erinnert mich.

Aber die unterschiedlichen Welten lassen sich kaum besser begreiflich machen, als mit der Reaktion auf diese App.

 

Roma sind ein fester Bestandteil der Baden-Württembergischen Kulturlandschaft.

1. Dez. 2012

Mannheim, Stuttgart: das wär doch mal 'ne Ansage!

 

Berlin kann das. Mittlerweile.

Berliner Strategie zur Einbeziehung von ausländischen Roma

Sie haben dazugelernt. (taz v. 4. Mai 2012)

Berlin ist schon sooooo viel weiter! Warum lernst du, Mannheim, nicht von ihnen??? Dort wird weder von Problemen, die die Zuwanderer angeblich machen würden, gesprochen, noch davon, dass man die Stadt „unattraktiv für diese Leute“ machen wolle. Es werden Kampf gegen Antiziganismus genannt sowie die Zusammenarbeit mit den Leuten selbst und mit NGOs, die in dem Bereich arbeiten, gesucht. Das ist doch alles soooo einfach – Mannheim, und wo stehst du???

Aber ufbasse, Mannheim!

Da gibt es viele Fallen!

Beispiel:

 
 

"Stop Bio Knoblauch Romanes / Organic Garlic Romanes
Das vom österreichischen Verein "European Neighbours" entwickelte Konzept "BIOKNOBLAUCH ROMANES ein nachhaltiges ökosoziales Zukunftsprojekt für Roma in Europa" geht von rassen­anthropolischen Festschreibungen aus und fördert eine koloniale Politik." amaro drom

Bio-Knoblauch wird in 4 Ländern angepflanzt von Roma. Er soll 5-10 Tausend Familien den Lebensunterhalt sichern.

Find ich süß. Stroh schneiden, daraus Besen binden, landwirtschaftliche Hilfsarbeiten – sry das haben sie in Bulgarien schon. Müsste untersucht werden, wieviel Geld die Leute nachher tatsächlich verdienen – wenn die Förderung vorbei ist!

Hätte man die Leute selbst gefragt, wäre was ganz anderes dabei herausgekommen... petition

Ein neues Projekt, Leute, die sich wieder bereichern, Gelder versickern bei Projektträgern, das alte Spiel, hier nicht anders als in Bulgarien oder Rumänien. Bei den Leuten kommt es nicht an – oder sogar kontraproduktiv.

 
 

Dabei ist es so einfach! Die Leute einbeziehen und die Leute, die wirklich mit dem Thema leben und arbeiten.

Das macht in Mannheim die Stadt bis heute nicht!

Im Gegenteil. Noch eine neue ‚Besondere Aufbauorganisation Südosteuropa‘, "deren Mitarbeiter gezielt gegen die Strukturen im Hintergrund vorgehen"

 
 

Das ist wieder eine Arbeitsgruppe, die von kriminellen Strukturen ausgeht. Bei den Zuwanderern, wohlgemerkt. Ein bisschen natürlich auch bei den Vermietern zB. Da hat man wieder mal ein Kellerloch ausgehoben MM, ohne gleichzeitig daran zu arbeiten, dass die Leute Wohnungen finden können. Sie werden gemobbt und es ist fast unmöglich, in Mannheim als bulgarische Familie noch eine Wohnung zu finden.

Und immer wieder die Mär von den Schleppern, von organisierten Strukturen.

Leute, das ist doch ganz einfach: man braucht keine Schlepper, um von Bulgarien oder Rumänien nach Deutschland zu kommen.

Man setzt sich einfach in einen Bus und fährt los. Man hat natürlich Kontakte, dort, wo man hinfährt, zB in Mannheim. Das mache ich auch nicht anders, wenn ich in Usbekistan ein Geschäft aufbauen will...

 
 

Was das Geld, das man sich dafür leiht, betrifft – das sind die Fahrtkosten!!! Hättet ihr letztes Jahr den Film "Natasha" geguckt, dann wüsstet ihr das.

Aber niemand von euch war da! Niemand von den Arbeitsgruppen, von städtischen Stellen, Polizei, Ordnung und Sicherheit OB, erster zweiter Bürgermeister, Gemeinderatsmitglieder, Bezirksbeiräte!

 
 

Das entlarvt euch !

 

Aktionstag gegen Rassismus 4. November 2012

4. Nov. 2012

Die wichtigsten Fragen sind nach wie vor nicht geklärt

Das Problem heißt Rassismus

...und in Mannheim geht die Hetze gegen Bulgaren weiter, jetzt auf höherem Niveau.

Es deutet auf massive Propaganda hin: in Stuttgarter Zeitungen schon 2 Artikel über die angeblich verzweifelte Lage der Stadt Mannheim wegen des Zuzugs von EU-Bürgern aus Bulgarien.

Warum hört man solche Verzweiflung und angebliche Probleme aus Ludwigshafen nicht?

Weil sich dort die Stadt entschlossen hat, die Leute von Anfang an zu integrieren. Sie bekommen Beratung, Unterstützung – und Sozialhilfe!

gib mal "Ludwigshafen Roma Probleme" in google ein und dann "Mannheim Roma Probleme"...

für LU auf der 1. Seite ein aufklärender Artikel von Franziska Brantner, ein informativer Artikel zu EU-Fördergeldern, die aus dem ESF zur Verfügung stehen, und eine Infoausstellung des Landesverbands der Sinti und Roma. Der Rest sind Artiekl zu Restaurants Roma...

für MA: erster Artikel "Roma-Invasion in deutsche Sozialsysteme" und dann wechselt ein die Leute problematisierender Artikel mit Info-Artikel vom Landesverband und anderen... 2 Artikel zu Restaurants Roma

 

Skandal! Jetzt sollen die auch noch Geld bekommen??? Das ist die Meinung der Leute hier.

Es gibt hier viele arme Leute, aber sie bekommen Sozialhilfe und können überleben. So gibt es keinen Streit.

 
 

Aber bei den Bulgaren ist die Hetze (oder "aggressive Stimmung", wie unser Quartiersmanager in den SN zitiert wird) anders. Warum die Stimmung aggressiv ist, erwähnt er natürlich nicht. Er gibt sich sehr bedeckt, aber wir vor Ort wissen, dass er das größte Problem einfach ausklammert, wie große Teile der Mannheimer Stadtverwaltung auch: Antiziganismus.

Dafür wird ihm wieder einmal Raum gegeben, überregional, all die Vorurteile zu verbreiten, die in MA seit 4 Jahren kursieren: Dreck, Mädchenhandel, Kriminalität.

Nichts davon lässt sich nachweisen. Mehr Papier lag hier schon immer auf der Straße, und jeder hier wirft sein Verpackungsmaterial einfach auf die Straße, egal welcher Nationalität. Die Polizei betont stets und ständig, dass es keine erhöhte Kriminalität bei den Bulgaren gibt.

Aber in den Stuttgarter Nachrichten darf das wieder verbreitet werden! "Hilferuf" !!!

 

Zu der immer wieder hervorgezerrten sog. Bettelmafia, die als Beispiel für die haltlosigkeit solcher Behauptungen dienen kann, die ehrenwerte Arbeit von Ulli Gladik mit ihrem Film "Natascha", den wir im agendaKino in Mannheim zeigten - niemand kam! Niemand der mit der Situation Befassten kam, um sich zu informaieren. ("Manche Begriffe werden allzu schnell verwendet, um Ängste und Aggression zu verbreiten. Einer davon ist das Mysterium um die Bettelmafia aus Osteuropa." echo Salzburg – das ist zwar Österreich, gilt aber hier genauso - wie gesagt, polizeilich keinerlei Evidenz von organisierten bettler- oder Schlepperbanden).

Infos auch hier: Nur in zwei Fällen ermittelt, trotzdem spricht Polizeioberst immer wieder von “Bettelmafia”

„Es ist eine sehr organisierte Zuwanderung“, darf Mannheims Integrationsbeauftragter im selben Artikel sagen! Was ist das denn, bitte? weil man die ewig unterstellten organisierten Schlepperbanden nicht nachweisen kann (weil es sie gar nicht gibt, oder nur marginal). Die Leute würden sich an Bekannte wenden anstatt an staatliche Stellen – das soll "sehr organisiert" sein?? Jeder weiß, dass Roma große Vorbehalte bei Ämtern und öffentlichen Einrichtungen haben. Zu Recht, auch in Mannheim. Sie werden oft auch dort diskriminiert, und behindert anstatt dass ihnen geholfen wird (wie zB in LU).

Wir wenden uns im Ausland auch zuerst an Bekannte, die uns sagen, wie das dort funktioniert – das ist doch völlig normal!

Der Quartiersmanager eignet sich darüber hinaus auch die Arbeit von unabhängigen Leuten als sein Verdienst an... (Beratungsstelle, Versammlungen mit den Leuten im öffentlichen Raum...)

   
 

Dann, das Problem Bildung, nächster Artikel in der Stuttgarter Zeitung.

Das stimmt zwar alles, was dort steht, aber es ist nicht eingebettet in Informationen, warum der Bildungsstand so schlecht ist und warum die Leute hierher kommen. Man hat den Eindruck, was für schlechte schlimme Leute sind das. Dabei sind das ganz normale Familien, ich kenne sie, ich mache auch Bildungsarbeit mit den Kindern und Jugendlichen und helfe den Familien, wenn ich kann.

 
 

Es kann auch eine ganz andere Stimmung rüberkommen: Bericht in tagesschau.de zum Roma-Tag 2011:
„Den Konflikt, den er meint, beschreibt der Präsident des Europäischen Forums für Roma und Fahrende, Rudko Kawczynski, so: ‚Roma müssen sich de facto wie Illegale verhalten‘, dabei hätten sie ‚massive Vertreibungen‘ in ihren osteuropäischen Heimatländern erlitten.“
„‚Wer sich hier niederlässt, muss meist unter menschenfeindlichen Bedingungen arbeiten‘, sagt der Kieler SPD-Landtagsabgeordnete Bernd Heinemann.“

Die natürliche Reaktion, und diese habe ich an der Mannheimer Moschee zB erlebt, ist: Man muss helfen. Ohne Ressentiments, ohne die Leute, die unverschuldet über Jahrhunderte in solche Situationen gepresst wurden, runterzuputzen.

   

Solange die Politik nicht von Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Antiziganismus gegen „die Südosteuropäer“ spricht und solange sie noch von Problemen spricht, die diese machen würden – solange sind alle Aktionen nur Kosmetik und nicht glaubwürdig!!!

 

360° Panoramen – krpano rocks!

29. Okt. 2012

Die neue Version – Panorama mit einem Klick

360° Panoramen Hotel am Bismarck Mannheim

naja natürlich nicht ganz man muss natürlich schon anpassen, aber im Prinzip bekommt man auf einen klick (droplet) alles vorgefertigt, mit ausklappbarem Menü und Karte/Standort und allem drum und dran!

danke!!!

 

Kein Antiziganismus in Mannheim ?

11. Okt. 2012

Weil nicht sein kann, was nicht sein darf

 

eine neue buschtrommel – Das offizielle Organ des Gemeinschaftszentrums (oder des Quartiermanagements? die beiden sind immer noch verflochten, ähm, ein und das gleiche...) in Mannheim Jungbusch

Plus: Moderatere Töne werden angeschlagen, nur noch wenig Hetze.

Minus: Immer noch wird von den Problemen gesprochen, die die Leute aus Bulgarien angeblich machen.

Minusminus: Immer noch wird nicht vom massiven Antiziganismus gesprochen, der diesen Leuten – die sich selbst gar nciht so sehr als Roma dsenn vielmehr als Bulgaren sehen – entgegenschlägt! Fast eine ganze Ausgabe handelt von "den Bulgaren" – und nicht ein einziges Wort zu Rassismus und Fremdenfeindlichkeit, dazu, dass es Probleme gibt – und zwar solche, die andere mit Ausländern und insbesondere mit Roma haben!

 

Solange die Politik nicht von Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Antiziganismus gegen „die Südosteuropäer“ spricht und solange sie noch von Problemen spricht, die diese machen würden – solange sind alle Aktionen nur Kosmetik und nicht glaubwürdig!!!

 

Kulturschock

2. Okt. 2012

Minarett Kalyan Buchara >> Wassertrum mannheim

 

Café Wishbone Buchara - Кафе в Бухаре

25. Sept. 2012

Espresso in Buchara – Эспрессо в Бухаре
Das Café in der Altstadt von Buchara mit Sonnenschirmen, den ersten Gästen und Kellner

Echter Cappuccino in Buchara – mit dem Minarett Kalon im Hintergrund!

 

Café Wishbone Bukhara

7. Juli 2012

jaja ich weiß, ihr wollt Bilder!!!

Der erste Tag!!!

Das Café in der Altstadt von Buchara mit Sonnenschirmen, den ersten Gästen und Kellner

Das schwarz-weiße moderne Interieur des Café Wishbone Buxoro

Im Kontrast zur Umgebung der Altstadt von Buchara, wo alles im wunderschönen traditinellen Bukharischen Stil gehalten ist – schwarz-weiße Klarheit!

Und die Kaffeemaschine – ihr wisst schon, wir kochen _richtigen Kaffee, den gibt es in Bukhara sonst nicht!

Cappuccino, Espresso, Latte Macchiato im Café Wishbone Bukhara !!!

 

Märchen

17. Juni 2012

Noch nie waren Image und Wirklichkeit weiter auseinander

das ist die Seidenstraße...

Dushanbe, Termiz, Ashgabat, Nukus

Deutsch

9. April 2012

kann man das so machen? Günter Grass und Europas Schande

Das Gedicht beeindruckt zunächst einmal. Es ist rhythmisch, es ist kein theoretischer Diskurs, es erzeugt Stimmung und Emotionen.

 

 

Florian Bayer analysiert es wirklich ganz toll auf dem Blog "seite360°"! Man mag in der Schule Gedicht­analyse gehasst haben, aber ein schöneres Beispiel dafür, dass das doch was bringt, wenn man es richtig macht, gibt es kaum!

Er sagt auch sehr schön, warum er es schlecht findet – nicht in diesem dämlichen Besserwisser-Ton, oder weil Grass dumm sei, oder die Grundanahme nicht stimme. Auch diesem Teil seiner Analyse kann ich nur zustimmen

Oh, dieser Florian Bayer - Witz gepaart mit Klugheit und Differenzierungsvermögen: Seine Analyse des ersten Politgedichts von Grass in Versform - man muss lachen, ein Vergnügen!!

"Dass ich vielleicht kein Antisemit, aber allemal
ein außenpolitischer Tölpel bin.
Und dabei ein Gedicht fabriziert habe,
das diesen Namen nicht verdient,
egal
wie
wenige
Wörter
je
Zeile
vorkommen."

seite360°, 7. april 2012, Was gesagt werden sollte

Europa Stier

Ich finde das Gedicht trotzdem gut, weil das mal einer laut sagen soll, so dass es auch gehört wird! auch wenn er es nicht in allen Teilen gut sagt, und auch wenn er das antike Versmaß eben nicht so brillant beherrscht - aber dass er diese Form gewählt hat, und dass er darauf hinweist, dass unsere Kultur am meisten auf dem alten Griechenland fußt und dass die Griechen an ihrer Misere nicht selbst schuld sind! (Misswirtschaft gibt es in anderen Staaten auch, nur nicht so direkt und offen sichtbar...). Man braucht mal wieder einen Sündenbock...

Wo selbst telepolis, eines der letzten kritischen Magazine und sonst kein Hort von Gemeinplätzen, schon das Motto nachplappert, das die Dinge auf den Kopf stellt, einfache volkswirtschaftliche Zusammenhänge ignoriert und von kaum jemandem mehr hinterfragt wird:

 
 

"Man muss kein Freund der Politik Lagardes oder dieser Institution [IWF] sein, um den ebenso deutlichen wie strengen Worten der Französin da in ihren Grundzügen zuzustimmen.

Statt dauernd auf den Straßen zu demonstrieren, laut herumzujammern und ständig andere für die eigene Misere haftbar zu machen, sollten die Griechen lieber ihren Staat in Ordnung bringen und "sich gegenseitig helfen". Sie sollten endlich "Verantwortung übernehmen" und vor allem "Steuern zahlen" statt ihr Geld in die Schweiz zu transferieren.

Sie habe mehr Mitleid mit afrikanischen Kindern,..."

telepolis, Schluss mit lustig, 26.5.2012, Rudolf Maresch

... und ging hinaus und weinte bitterlich.

 

 

Glück im Unglück

9. April 2012

omg

das iPad ist tatsächlich AUF DIE ECKE gefallen! und das Glas nicht gesprungen...

Franz Josef Degenhardt

 

aus 1 m Höhe auf Steinboden, ich hatte meine Tasche bei Pizza Gianni nicht richtig hingestellt, und sie war offen...

In Mannheim gibt es keinen Antiziganismus 2 

28. März 2012

...denn wovon man nicht spricht, das gibt es nicht?
 

Sie haben ein déjà vue? Klar doch – Mannheim bleibt konsequent bei seiner (oder sagt man: ihrer?) Strategie.

Und ich muss mich hier mal wieder abreagieren.

 
 

Warum ich keinen Sinn darin sehe, das während der Sitzung zu tun, erläutere ich im Folgenden.

Worum geht es?

Koordinierungskreis Jungbusch gerade eben.. Bericht der Beratungsstelle für bulgarische und rumänische Zuwanderer. Bericht zu den Erkenntnissen der „Kommunalen Kriminalprävention – Arbeitsgruppe Südosteuropa“. Bericht zur Razzia im Gebäude Beilstr. 19.

 
 

Im Bericht im MM wird in der Unterüberschrift von "Großkontrolle in Bulgaren-Szene" gesprochen.

Allein das suggeriert schon ein kriminelles Milieu bei den Bulgaren.

Man kennt "Drogenszene", "Neonaziszene", "kriminelle Szene" oder einfach "die Szene".

Ach sorry, das war ein Bericht über eine Razzia von letztem Jahr! Ich lese den MM halt im Internet... Ich lasse es aber stehen, weil es zum Thema passt. Hier der richtige Bericht im MM zur Sitzung

 
 

Zur gestrigen Razzia steht sehr unaufgeregt in der Zeitung (MM v. 30.3.), dass gegen Mietwucher und Steuerhinterziehung vorgegangen wurde.

Ich frage mich allerdings: warum braucht man da ca. 15 Mannschaftswagen Polizei? Ist es wichtig, dass kein einziger der Bewohner "entkommt", um Beweise gegen den Vermieter (den im übrigen jeder kennt) zu finden??

Familien werden morgens kurz nach sechs durch Klopfen an die Tür aus dem Schlaf gerissen: "Polizei".

Lassen wir das. Ich bin ja so der Typ, der weiterdenkt. Der sich das Ganze aus der Vogelperspektive anschaut: Wo führt das hin, was haben die einzelnen Maßnahmen in der Gesamtschau zu bedeuten.

 

 

 

Zwei Dinge sind mir vorhin in der Sitzung aufgefallen.

  1. Es fiel kein einziges Mal ein Hinweis auf Rassismus, auf Antiziganismus, auf Maßnahmen und Projekte, die diese zu bekämpfen versuchen.

  2. Man hat einen solch harmonischen Eindruck, alle wollen nur das Beste für diese armen Leute und haben immer nur für sie gekämpft – geradezu eingelullt wird man, dass man es, wenn man sich nicht sehr gut auskennt, nicht merkt, was für eine Taktik das ist. (Auch im Artikel im MM über die Sitzung zu spüren)

Zu Punkt 1 verweise ich auf weiter unten...

Punkt 2 ist neu: Ich will mal etwas ausholen. Wie bekannt ist, mache ich Geschäfte in Usbekistan. Wie auch bekannt ist, sind dort die Verhältnisse anders.

Heute drängte sich mir der Gedanke auf: Dort weiß man, wo der Feind sitzt. Das ist besser handhabbar. Psychisch und auch praktisch.

Hier wirst du so subtil gehirngewaschen – ich glaube, ich bin die einzige, die das so wahrgenommen hat. Verschwörungstheoretikerin eben...

Wie sagte doch ein russischer Mafiaboss in einer Fernsehdoku: heute erschießen wir keine Leute mehr, heute machen wir das mit Geschäften.

Die Methoden sind einfach subtiler geworden. Bei den Ausländern hier im Viertel (die im übrigen die wahren Einheimischen sind, denn Studis und Bildungsbürger kamen erst später; klar, ich vergesse nicht die deutschen Einheimischen, aber die, die heute in Sitzungen und auch sonst so laut schreien, das sind Neubürger. Deutsche Bildungsbürger.) ist das auch zu merken: sie sind noch offen und direkt gegen "die Bulgaren", wo die städtischen Stellen nur schwer greifbar sind, aber sich mit Aussagen wie: "Mannheim soll für diese Leute unattraktiv gemacht werden" (2 Mal auf Bezirksbeiratssitzungen, zuletzt im Dez, s.u.) doch outen.

(Das muss man sich als Bildungsbürger übrigens erst mal klarmachen. Ich habe oft die Überraschung gesehen, wenn ich sagte, dass hier die Ausländer (und ich darf sie so nennen, denn sie nennen sich selbst Türken, Italiener, Kroaten, Pakistani usw) rassistisch gegen "die Bulgaren" sind. Aber warum auch nicht? warum sollten Türken weniger rassistisch sein als Deutsche?)

 

 

Exkurs: Scheinselbständigkeit

Lieber Herr Grünen-Stadtrat, ganz so einfach, wie von Ihnen dargestellt, ist es nun wirklich nicht! Sie vermischen sozialrechtliche mit steuerrechtlichen Gesetzen. Noch nicht mal Ihr "3-Punkte-Gesetz" gibt es.
Das verrät, zumindest mir, Ihre ablehnende Haltung gegenüber den Leuten, und steht im Widerspruch zum Bild, das Sie in der Öffentlichkeit gerne abgeben.

  1. Scheinselbständigkeit bezieht sich auf Sozialversicherungspflicht und wird von der BfA untersucht. Hat also mit Gewerbeanmeldung überhaupt nichts zu tun.

  2. Es muss bewiesen werden. Eine Vermutung schon vor Arbeitsaufnahme??? Leben wir noch in einem Rechtsstaat?

  3. Die Vermutung muss widerlegbar und mit Frist zugestellt werden.

  4. Ich-Ags zB gewährte man eine 3jährige "Lernphase". Diese gesteht man den bulgarischen Unternehmern nicht zu.

  5. Von der Ungleichbehandlung aufgrund der Staatsbürgerschaft, die gegen EU-Recht verstößt, will ich gar nicht reden. Wer das gerichtsfest beweist, bekommt einen Orden!

  6. Schwarzarbeit ist für Arbeitnehmende eine Ordnungswidrigkeit, für Arbeitgebende aber strafrechtlich relevant! Wieder: warum geht die Diskussion um die Arbeitnehmenden, und nicht um die Arbeitgebenden??

"Die BfA war auch in der Vergangenheit grundsätzlich verpflichtet, jeden Einzelfall umfassend und unter Abwägung aller für und gegen die Selbständigkeit sprechenden Aspekte zu prüfen." "Gesetz für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt" Erläuterungen Dr. Grunewald >>

"Die Einstufung einer Person als Unternehmer oder Nicht-Unternehmer ist steuerlich generell nicht an die arbeits- und sozialrechtliche Einstufung gebunden." (Gabler Wirtschaftslexikon)

Wenn Gewerbeanmeldungen explizit erschwert werden bzw. abgelehnt (ZB wegen mangelnder Sprachkenntnisse oder weil nicht mehr die Unschuldsvermutung gilt, sondern von vornherein Scheinselbständigkeit unterstellt wird – Scheinselbständigkeit ist juristisch ein sehr schwieriges Thema und ein Gesetz mit drei Punkten, Herr Grünen-Stadtrat, macht die Anwendung auch nicht einfacher!), wenn dann Leute, die helfen, doch noch ein Gewerbe zu bekommen, kriminalisiert werden, sogar von der Beratungsstelle, aber auch von der Stadt (Razzia gleichzeitig) – das spricht eine deutliche Sprache; eine andere Sprache als das Gesäusel, das man auf der Sitzung vernehmen konnte.

Und ist existenziell für die Leute.

Mein Thema ist ja die Bildung: aber ohne einigermaßen gesicherte Verhältnisse lässt sich keine förderliche Lernsituation herstellen.

Dass die Leute keine "fahrenden" sind, haben im übrigen alle jetzt begriffen und betont. Hoffen wir, dass sie in anderen Punkten auch noch lernfähig sind. 2014 haben Leute bulgarischer und rumänischer Nationalität sowieso die volle Arbeitnehmerfreizügigkeit!

Aber bis dahin will man das hier so ungemütlich machen, dass dann nicht noch mehr nachkommen. Man hat furchtbare Angst davor, über­schwemmt zu werden. Das hatte man zB bei der Öffnung Polens auch. Es kam kein Sturm. Im Gegenteil, mittlerweile arbeiten Deutsche, besonders in den angrenzenden Gebieten, in Polen...

Zurück zur Sitzung: Es gibt ja jetzt diese tolle Beratungsstelle, die man für die bulgarischen Zuwanderer eingerichtet hat! und was sie alles leistet! und auch die Schule! und die Polizei! Alle wollen sie nur helfen!!

 
 

Schule, Beratungsstelle – was diese leisten oder auch nicht, nehmen wir vor Ort völlig anders wahr. Ich kann dir Einzelheiten erzählen. Das würde jetzt zu weit führen. Viele Einzelfälle.

Immerhin hat die Beratungsstelle einige Fälle von Diskriminierung benannt: Zb dass Anträge auf wundersame Weise verschwinden.

Die Beratungsstelle sitzt natürlich zwischen den Stühlen. Sie soll Kontakt herstellen. Sie ist aber eine Institution der Stadt. Wenn man wirklich Kontakt wollte, warum hat man 3 1/2 Jahre nicht mit uns zusammen­gearbeitet, die wir den Kontakt immer gesucht haben, die wir mit den Leuten leben und zu helfen versuchen, was in unserer Macht steht?

Auch "wohin geht der jungbusch" wollte jetzt angeblich immer nur den armen Leuten helfen... ich frage: wer hat denn überhaupt initiiert, dass die taskforce ins Leben gerufen wurde? wer hat die massiven Vorurteile in der Bevölkerung geschürt, damit "endlich etwas geschieht"? wer hat das Gerücht aufgebracht, mit den Zuwanderern aus Südosteuropa würde der Stadtteil wieder kippen, alle Bemühungen, ihn aufzuwerten, drohten zunichtegemacht zu werden? Zusammen übrigens mit dem Quartiermanagement. Der Stadtteil drohe zu verdrecken? (Danke, Marija, dass du ganz klar gesagt hst, dass du der Meinung bist, dass bulgarische Leute nicht mehr Müll machen als andere auch). Im übrigen ist es nicht dreckiger geworden! Aber das ist nicht zu beweisen.

Die Leute aus Bulgarien machen auch keine Probleme.

Sie _haben Probleme.

Auch die Schule hat sich dahingehend geäußert, dass die Leute aus Bulgarien weder mehr Dreck machen noch in der Schule schwierig seien! Danke!

 
 

Aber dann wieder (und das ist ein Beispiel dafür, warum ich das als Hirnwäsche bezeichne) sagt die Schulleiterin, dass andere Familien ihre Kinder wieder vermehrt von der Jungbuschschule abmelden würden.

Sie hätten in langen Gesprächen herauszufinden versucht, warum.

Herausgekommen sei die Angst, dass es (und hier wurde nicht näher benannt) einen schlechten Einfluss (das ist jetzt nicht wörtlich) gebe...

Warum sprechen die Schulleiterin und andere nicht aus, was auf der Hand liegt und was ich ständig zu hören bekomme? "Hier sind zu viele Bulgaren." Blanker Rassismus, Antiziganismus natürlich.

Dazu braucht man keine langen Gespräche. Das bekommt man sofort ins Gesicht gesagt. Niemand kann mir sagen, dass die Schulleiterin und all die anderen Akteure nicht das gleiche hören. Jeder hier sagt es, ständig.

Man äußert beginngende Seggregation; in Bulgarien, ja, da darf man sich echauffieren. aber es passiert hier, hier vor unserer Haustür!! Und kein Aufschrei!! Kein Wort, nicht ein einziges von städtischen Stellen!

 

 

Ihr verlangt ja immer, dass man nicht nur kritisieren möge, sondern auch konstruktive Vorschläge machen.

Mache ich ja die ganze Zeit.

Aber davon abgesehen: es gibt auch Städte, die es anders machen. Das könnte Mannheim, die weltoffene, ausländerfreundliche, zukünftige europäische Kulturhauptstadt auch – wenn sie nur wollte!

Z.B. Ludwigshafen: Dort bekommen die Leute schon bei Anmeldung eine Beratung, was sie tun müssen, damit sie legal dort leben können. Sie bekommen Hilfe beim Ausfüllen von Formularen, ihren Gewerbeschein, ihre Krankenversicherung, und wenn sie alle Papiere haben, haben sie nach 2 Wochen die Freizügigkeit in der Post.

Es gibt in LU keinen solchen Aufschrei in der Bevölkerung, was für Probleme "die Bulgaren" machen, dass sie kriminell oder sonstwas seien; dass sie Dreck machten; es wird ihnen einfach geholfen, sich möglichst schnell zu integrieren (und das wollen sie ja auch).

 

New York Times - Mannheimer PRivilegien reloaded

Organisiert ein Balkanzentrum! GBG, baue, zusammen mit bulgarischen Selbständigen, die Hafenstr. 66 um, qualifiziere diese Arbeiter, dass sie ihren eigenen Bautrupp bilden können und unabhängig von Ausbeutern werden; mit Wohnungen, einem Kultur- und Bildungszentrum und einer Balkandisco in einem schallabgedichteten Keller! Mit oder ohne EU-Gelder, es wäre ein Vorzeigeprojekt, würdig einem weltoffenen Mannheim:

Mannheimer Privilegien reloaded.

Geschäfte im Orient

24. März 2012

von Türkei bis Usbekistan

WISHBONE-BUKHARA auf facebook

Franz Josef Degenhardt

 

  1. Vieles kann man hier schon lernen. Von Türken. Viele Kleinigkeiten sind sehr ähnlich. Wie beispielsweise das kurze Zungenschnalzen für "nein".

  2. Auch Termine oder vielmehr keine Termine. Verabredungen, auch geschäftliche!, gehen so: Man ruft an: was machen Sie gerade, dann wartet man, bis der andere kann. Der kommt dann aber auch, wenn er oder sie kann.
    Allerdings bedeutet das warten, warten, warten...

  3. Usbekistan ist ein sehr sicheres, angenehmes Land. Die Leute sind sehr ehrlich dort. (Und wieder: natürlich gibt es überall auch die anderen...)

  4. Die Kommunikation ist offen und freundlich. Deutsche kommen einem dagegen kontaktgestört vor.

Wann ist Google wieder hier drübergeflogen???

19. Februar 2012

das letzte Mal war doch schon gar nicht lange her...

Das pinkfarbene Mauerbild, und noch genauer: der kleine Holzcontainer unterhalb von buschgirls, wann war das? Ich glaube, es war zum Schulanfang letzten Herbst...

hafenstraße Mannheim
 

Interessant: Wenn man dem Copyright-Vermerk auf der Karte folgt, kommt man zum Bundesamt für Kartografie und Geodäsie (BKG)! Von denen also kommen jetzt die Karten!!

"Luftbilder erster Güte: Digitale Orthophotos der Landesvermessung in Google Earth™ und Google Maps™
Seit Anfang September 2011 stellt Google Luftbilder der Vermessungsverwaltungen der Bundesländer schrittweise ins Netz. So verbessern sich Lagegenauigkeit und Aktualität vor allem im ländlichen Bereich deutlich."

Pressemitteilung des BKG v. 30. 9. 21011 >>

 

Schon toll, das Internet, immer wieder

13. Februar 2012

sollte es möglich sein, dass selbst ich noch Javascript erlerne???

Ein vielstufiges Tutorial, mit interaktivem Übungsfenster! Schritt für Schritt sehr gut erklärt für Leute, die Programmieren nicht gelernt haben. Die grundlegenen Konzepte des Programmierens sind ja alle gleich, variablen, arrays, Methoden, Funktionen, if-Abfragen usw...

codeacademy.com >>

Franz Josef Degenhardt

 

ehrlich, Leute, da kann man gar nicht aufhören, das macht echt Spaß, nicht wie nach einem Buch! (und ich kann sehr gut nach Büchern lernen...)

Das habe ich noch nie gesehen

3. Februar 2012

noch gewusst, dass es das gibt

Ein Pfennigbaum, der blüht! Und zwar mitten in dieser eisigen Kälte!!!

Franz Josef Degenhardt

jaja, scho recht...
tolles Foto >>

 

 

Der Legende nach soll ja ein blühender Pfennigbaum dem Hause Wohlstand bringen...

Das war 2010 >>>

Gertrud Schrenk
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